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Mode & Shopping


Mittwoch, 10. Oktober 2012
Paris 09/12 Arkis & Wunderkind
By shoppingvictim, 22:46

Aktuell wird in Paris die Damenkollektion für den Frühjahr und Sommer 2013 präsentiert... Immer ein mit Spannung erwartetes Ereignis... viel Trouble, Stars und die ShoppingStars von morgen garantiert! Einige Eindrücke des Happening des Jahres in der Fashiontraum-Fabrik Paris, den Mode-Event in diesem Halbjahr schlechthin, hat das ZDF in Form eines Videos dokumentiert. Hier geht es zum ZDF-Video zur Pariser Modewoche.

Von A wie Arkis bis W wie Wunderkind

parisFashionweekokt2012DIe Liste der Labels und absoluten top Designer die auf der Pariser Modewoche ihre modischen Kunstwerke und teils ungewöhnlichen Kreationen zeigen ist lang. Es liest sich wie das Who is Who der Modewelt - Nicht umsonst gilt die Pariser Fashion Week als der Olymp den es für jeden Designer zu erklimmen gilt. Wer weiß was in Paris en vogue ist, der wird sich kaum mehr von den weiteren Schauen in den kommenden Wochen so wie hier und jetzt in Paris überwältigen lassen können. Chanel, Wunderkind, Arkis, Lanvin, Vievienne Westwood, Christian Dior, Vera Wang, Jean Paul Gaultier, Arkis, Valentino und viele bedeutende mehr sorgen auch in diesem Jahr wieder für beeindruckendes in Sachen Fashion, Mode und Lifestyle. Einmal mehr wird die Pariser Fashion-Week ihrem Ruf als die absolute Nummer 1 unter den Fashionweeks voll gerecht. Der Mythos Paris wackelt nicht, er greift um sich und gewinnt noch mehr an Bedeutung als ohnehin schon. Kaum möglich? Oh doch, wer in diesem Jahr nach Paris schaut, der wird dies ohne Umschweife bestätigen können. In Paris wurden und werden die FashionStars, aber vor allen Dingen die absoluten ShoppingStars von morgen geboren. Hier erblicken Sie, die Kreationen der großen Meister, Modeschöpfer und manchmal einfach auch (nur) begnadeten Phantasten, das erste mal die Lichtkegel der Scheinwerfer und sorgen für Begeisterung, zukunftsweisende Trends uns hin und wieder auch für einen kleinen oder größeren Skandal. In Paris lebt die Modewelt noch; das kann man wohl sagen...

kommende ShoppingStars mit Stil

Wirklich schöne, elegante und alltagstaugliche Kollektionen wie die von Arkis & Wunderkind von Wolfgang Joop sind in Paris (und dies ist gewollt und wohl auch gut so...) gibt es nicht ausschließlich auf den Laufstegen zwischen Seine und Montmartre... diese finden sie leicht, wenn Sie dem link folgen und zum Paris Review geleitet werden..

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Dienstag, 07. August 2012
Farbenfroher Fashion-Sommer 2012
By shoppingvictim, 08:06

Die "Eine" Trendfarbe des Sommers lässt sich in diesem Jahr nicht ganz so einfach definieren. Im Prinzip gilt, erlaubt ist was gefällt. Aber schrill, bunt und vor allen Dingen, das wohl wichtigste in diesem Sommer, extrem auffällig muss es sein. Herausstechen aus der Masse ist angesagt.

Man könnte glatt glauben, die Fashion-Welt und ihre Protagonisten möchte eine Art Paralleluniversum zu der grauen, von Wirtschafts- und Finanzkrise schon viel zu lange geplagten, allzu oft freudlos wirkenden „normalen“ Welt, schaffen. Zumindest jedoch wenigstens ein paar bunte, verspielte und somit automatisch auch eine gewisse Freude vermittelnden, farbliche Akzente hinein ins gegenwärtige Alltagsgrau zu setzen.

Neon, Neon, Neon... alles strahlt und leuchtet

colorfull_2Es lässt sich einfacher sagen, was, rein farblich betrachtet, in diesem Sommer gar nicht geht. Hier sind sich die Fashion-Gurus und Mode-Päpste weitestgehend einig, was sich nicht zuletzt darin zeigt, dass dunkle, graue Töne, die das genaue Gegenteil von eben jenen frischen sowie damit automatisch und gleichzeitig einhergehend viel Freude und Spaß versprühenden Farben, die oben vergeblich versucht wurden in konkrete Wörter bzw. farbliche Angaben zu fassen, kaum in den Modeboutiquen und den Mode-Händlern auf dem Online-Markt zu finden sind. Hier dominiert bunt; aber mal so richtig bunt! - Von knallig bis poppig, mit kindlich wirkenden, großflächigen aufgedruckten Comic-Strips, ganz gleich ob auf Hose, Shirt oder sonst wo angebracht, als auch floral geprägte, bunt gemusterte, kariert oder gebatikte Formen und verspielte Muster.

Sommermode 2012 als ein Spiegelbild der Gesellschaft

Auffallen um jeden Preis scheint die Devise in der Fashion-Saison 2012. Irgendwie spiegelt dies auch die Welt so wieder, wie sie sich zur Zeit, bzw. wie sich deren Bewohner, also wir, tendenziell geben. Wer nicht aus dem grauen Einheitsbrei hervorsticht und dies auch nicht will, der hat es schwer erfolgreich zu sein; beruflich, privat und sonst wo.
Für graue Mäuse sowie die schlichte, aufgeregte und gesetzte Mode bevorzugenden Menschen sind dies also denkbar schlechte Zeiten.
Gute Zeiten sind es hingegen für ohnehin schon immer verhaltensauffälligen und stets den Mittelpunkt suchenden und um totale, volle, uneingeschränkte Aufmerksamkeit bemühte Personen, die nur all zu gerne lautstark, farbenfroh oder durch extravagantes Auftreten auffallende Menschen. Frei nach dem Motto: Hier bin ich; und ich bin überzeugt von mir!

Nicht jeder will viel Aufmerksamkeit

Für diese, gemeinhin auch als Rampensäue bezeichneten Personen, könnte es wohl keinen geeigneteren Trend in Sachen Mode geben, als den gerade allgegenwärtig strahlend und leuchtenden. Das schier riesige und unendlich scheinende Angebot an neongelben, -grünen, -roten oder blauen, Klamotten und Accessoires, die bereits von weitem durch ihre reflektierende oder gar fluoreszierende Leuchtkraft auf den darin Gekleideten, deutlichst Aufmerksam machen, sind denkbar ungeeignet für Leute die von Haus aus eher ein introvertiertes Dasein führen und alles, nur bloß nicht auffallen wollen.
Ein Wohlfühlerlebnis kann solchen Personen unter zur Hilfenahme der aktuellen Modetrends wohl kaum vermittelt werden. Und noch mehr, durch den Verzicht auf diese modischen Trends wird sich noch mehr als ohnehin schon Abseits der Masse positioniert. Für starke Persönlichkeiten die nicht auffallen wollen, beispielsweise aus Gründen wie Unterstatement oder unaufgeregter Gelassenheit ist dies keine Gefahr. Für Menschen die aber wirkliche Probleme mit sich und der eigenen Selbstdarstellung haben, macht es die Sommermode 2012 schwieriger als es ohnehin schon sein dürfte.

Zeiten ändern sich, vor Allem im schnelllebigen Mode-Zirkus

Jenen bleibt wohl nur die bescheidende Hoffnung auf zukünftige, wieder schlichter daherkommende Kreationen der Modeschaffenden zu bauen. Auch wenn dies durchaus noch die ein oder andere Saison auf sich warten lassen könnte, irgendwann wird es auch im Modezirkus wieder etwas gesetzte, schlichter und vor allen Dingen unauffälliger zugehen, das ist sicher.

Und zum Trost bleibt für all die nicht durch den gegenwärtigen Trend begünstigten Zeitgenossen, dass umso mehr Menschen versuchen aufzufallen, es immer wenigeren gelingen wird wirklich ins Fokus des Interesses zu rücken. Aus dem gegenwärtigen Einheitsgrau wird dann sukzessive ein einheitlich Neonfarbend leuchtender Mob werden, aus welchem der Einzelne nur noch wenig bis irgendwann gar nicht mehr auffällt, ganz gleich wie viel Mühe er sich auch gibt. Die nächste, ums unbedingte Auffallen konkurrierende, schrillere Type, dürfte nicht allzu lange auf sich warten lassen. Da muss man jetzt einfach mal durch, es aussitzen oder den Modetrend dazu nutzen, über seinen eigenen Schatten springen, was sich bestimmt nicht nachteilig auf das weitere eigene Dasein und Ich-Gefühl auswirken wird. So hätte man dann aus der misslichen Lage noch mehr als das Beste ausgeholt...

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Mittwoch, 11. Juli 2012
Berlin Fashion Week - Eine Bilanz!
By shoppingvictim, 13:49

Vergangene Woche war es wieder soweit. Wie in jedem Jahr lud die deutsche Hauptstadt und Trendmetropole ein Mode schauen. Auch in diesem Jahr zog der Modetross, gleich nach der Fashion Week in Paris, weiter in Richtung Osten nach Berlin zu dortigen Mercedes Benz Fashion Week. Was bleibt sind jede Menge Impressionen und der ein oder andere Trend für den kommenden Sommer.

berlin_2Als roter Faden zeichnete sich in diesem Jahr ein beinahe bei allen Kollektionen vorhandener Bezug zu fernen Regionen oder gar Welten ab. Beinahe durchgängig wurde der Betrachter der teilweise skurrilen Shows in fremde, weit entfernte Gebiete geführt. Man fühlte sich erinnert an endlose Sandwüsten, südamerikanische Folklore und manchmal sogar an das Weltall.

Trend in ferne Welten…

In Stoffen, Formen und Farben ausgedrückt, wurde viel feines Leder, naturfarbene Stoffe von Sand bis warm wirkenden, dunklen Rottönen verarbeitet. Kombiniert mit Kakteen- oder Palmenapplikationen und typisch südamerikanische Kaleidoskopmustern ist die Südamerika-Illusion perfekt. Ausgestanzte Gitter, silbern spiegelnde Pailletten sorgen indes für den illusorischen Trip ins Weltall.

Selbst sonst eher der Klassik verpflichtete Modehäuser wie etwa ESCADA sind mit dabei auf dem Trendzug in Richtung Südamerika. Gleich zu Beginn der modischen Wochen von Berlin überraschte das Traditions-Modehaus mit Capes die mit Ecken und Kanten versehen, so auch traditionell von den Ureinwohnern Guatemalas und rund um das Amazonas-Gebiet getragen werden. Selbst das Metzinger Modehaus Boss scheint inspiriert zu sein von der grenzenlosen Weite des Alls und präsentierte neben den klassischen, geradlinigen Boss-Schnitten, meist in Pastelltönen, auch experimentelles in Form von silber-metallenen High-End-Stoffen die wirken wie aus der Zukunft. Ähnlich zeigten sich die entwürfe von Dorothee Schumacher: Auch hier viel zartes, pastellenes Rosa, aber auch volle, dunkle blau und oliv Töne mit den in diesem Jahr beinahe obligatorischen Palmenprints oder silbernen oder gar zimt-goldigen, leicht reflektierenden Pailletten.

Berlin punktet - Wenig Skurilles, viel Bodenständigkeit

Jeder der vor Ort war ist nun also bestens gebrieft für die Trends im Modebuiz im kommenden Sommer 2013. Insgesamt sind die Entwürfe vergleichsweise brav, aber keineswegs langweilig und eigentlich für jeden tragbar. - Das war nicht immer so! Zu oft haben sich die Kreativen in der jüngeren Berliner Vergangenheit schon in einem Wettkampf der Skurrilitäten versucht sich gegenseitig zu überbieten, was der Mode letztlich aber nicht zu Gute kam. Dieses mal ist es anders; Die Fashion Week Berlin zeigt sich Bodenständig und das ist es auch was zu Berlin passt und es ausmacht.

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Donnerstag, 05. Juli 2012
Die "In und Outs" dieser Saison
By shoppingvictim, 16:07

Was ist In und was ist out in Sache Mode? Eine Frage die selbst für Experten nicht immer einfach zu beantworten ist. Schließlich ist die Bandbreite an dem was zur Auswahl steht auch riesig groß und je nach Typ oder Gruppenzugehörigkeit variert das was gefällt und letztlich auch wirklich Trend ist und wird. Neu erfunden hat sich die Modewelt aber in diesem Jahr nicht wirklich. Es wird auf Klassik gesetzt und wie schon in der Vergangenheit zu beobachten, verstärkt auf Ethnomuster und legeres in Kombination. 2_Maniqui Wichtigstes Vorab: Sandalen mit Socken konnte sich seit dem letzten Jahr nicht etablieren und sind wohl, Gott sei Dank, wieder out. Zumindest vermisst man sie bislang (oder vielmehr sieht man sie glücklicherweise nicht) auf den Laufstegen von den bereits vergangenen Modewochen in Mailand, Paris und aktuell in Berlin, wo sie im letzten Jahr noch zum erstaunen und entsetzen vieler Modeberichterstatter protegiert wurden. Also, alle Herren die ihre Socken schon in das Reisegepäck gepackt haben um diese umhüllt von Sandalen zur Schau zu stellen, können diese ganz beruhigt wieder auspacken und zu Hause lassen.

Klassisches neu gepimpt

Ein auch in diesem Jahr auf viele Laufstegen präsentierter Look, lehnt sich an den Klassiker schlecht hin aus der Designfeder der legendären Coco Chanel aus dem Jahr 1926 an. Das kleine Schwarze! - Ohne viel Schnick-Schnack, geradlinig geschnitten, insgesamt eine Ode an den Purismus und scheinbar ewig zeitlos und stets aktuell. Besonders hervorzuhebene Entwürfe kommen in diesem Sommer aus dem Hause Lanvin, Boss sowie Diane von Fürstenberg. Allesamt überzeugen mit ganz klaren Linien, sensationellen, unauffälligen Schnitten, tollen Stoffen und viel, viel Understatement. Selbst zu weniger offiziellen Anlässen kann Frau durchaus die eigentlich chice Abendgarderobe tragen. Mit Lederjacke, Boots oder Cape kombiniert wird der ewige Klassiker durchaus alltagstauglich. Ob das jeder gut heißt sei mal dahin gestellt. Aber in jeden Fall eine interessanter Mix. Ob mehr draus wird bleibt abzuwarten... Salonfähigkeit ist dem Look der sich aus den Subkulturen der Straßen heraus entwickelt hat, nun jedenfalls nicht mehr abzusprechen. 2_Miley_Cyrus_a Etwas weniger kontrastreich, aber dafür in jedem Fall modisch top angesagt ist die Kombination von langer, wallender, luftign Sommerkleider in allen Mustern und Farben, aber auch extravaganteren Minis von bunt, gemustert bis unifarbend, die dann mit der Lederjuppe in Vintageoptik und lässig getragenen Boots eine ganz besondere Symbiose eingehen. Stars wie Kate Bosworth, Emma Watson, Oivia Wild oder Sex in the City Mode-Ikone Sarah Jessica Parker haben es vorgemacht.

Revival der 80er!

Außerdem sehen viele Designer extrem knappe Shorts, die dafür einen ebenso hohen Bund haben, kombiniert mit feinster Oberbekleidung, nicht selten extrem weit geschnitten als Kontrast zu den minimal bedeckten Beinen und der, durch den hoch angesetzten Bund, besonders ins Auge springende betonten Taillie im nächsten Sommer ganz vorne. Versace, Balmain, van Noten und Phillip Lim machen es vor. Stars wie Miley Cyrus oder Sängerin Selena Gomez haben es aufgegriffen. Den Retro-Style der 80er - In der Branche ist man sich einig, jubelt und feiert dieses mit nicht gerade zurückhaltenden Worten vollmundig als die Neuerfindung von Eleganz. Auch hier gilt: Über Geschmack lässt sich streiten. - Aber da die Fachwelt überzeugt ist, ist dieser Look wohl unvermeidbar und ein Must-Have für jedes Fashion-Victim. Wenn noch nicht in diesem Sommer dann mit Sicherheit im nächsten.

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Mittwoch, 23. Mai 2012
Insgesamt ok - Adidas im Markencheck
By shoppingvictim, 12:30

Seit nunmehr mehreren Wochen klärt uns die neuste Staffel des WDR-Markencheck auf über den Erfolg deutscher Marken, in Deutschland operierenden Unternehmen und die Gründe, so es welche gibt, warum wir in der Rolle des Konsumenten in der Mehrzahl eher zu teureren Markenartikel tendieren, anstelle zu unbekannten No-Namen-Produkten oder gar Billig-Marken. adidas_logo

Markentest zur Primetime

Gestern Abend um 20:15, gleich nach der Tagesschau auf dem ersten Programm stand der Sportartikelhersteller Adidas im Fokus der Betrachtung und wurde gründlich unter die Lupe genommen. Zwar lässt sich nun darüber streiten ob die vier Testkategorien eine wirkliche Aussagekraft erzeugen können und vor allen Dingen ob das wording (also schlicht weg die Bezeichnung der Kategorien) nicht hätte aussagekräftiger und in Bedeutung konkreter sein können. Aber sei es drum; nach den knapp 45 Minuten in denen dem Zuschauer die Marke Adidas kritisch näher gebracht wird, kann sich ein Jeder der die Sendung aufmerksam verfolgt hat ein Urteil bilden. Positiv oder negativ, das bleibt dann jedem selbst überlassen.

Getestet wurde also in vier Kategorien die sich da „Markenwirkung“, „Freizeitkleidung“, „Sportartikel“ und „Fairness“ nennen. Wirklich überraschend war das Ergebnis oder viel mehr die Erkenntnis aus dem Test dann aber auch nicht, was nicht heißen soll, dass die 45 Minuten uninteressant und vergoldete Zeit waren. Im Gegenteil, unterhaltsam war die Sendung in jedem Fall und auch die Resultate sind, wenn zwar nicht wirklich überraschend, zumindest interessant, aufschlussreich und in einigen Punkten bestätigend.

Die Urteile lauteten im Einzelnen wie folgt:

Markenwirkung – Die Marke mit den drei Streifen scheint in Sachen Marketing alles goldrichtig zu machen. Adidas ist beliebt wie eh und je, hat einen riesigen Bekanntheitsgrad, ist Generationen übergreifend... Der WDR-Markencheck urteilt: „Die Markenwirkung ist verblüffend.“
Freizeitkleidung – Eine wie ich finde relativ seltsame und eher nichts sagende Testrubrik, die darauf zielte festzustellen, ob Adidas-Artikel die mehr in das Segment Lifestyle als eigentliche Sportartikel gehören, in Qualität und Preis überzeugen können. Das Ergebnis: Nein, hier kann Adidas nicht über das normale Maß überzeugen und ist somit im Vergleich letztendlich zu kostspielig... Der WDR-Markencheck urteilt: „Die Freizeitkleidung ist bei Adidas überteuert.“
Sportartikel – Ein Heimspiel für Adidas! Hier konnten die Herzogenauracher auf ganzer Linie überzeugen und gehören in Sachen Performance und Qualität der Sportartikel und so weiter stets zu den aller Besten... Der WDR-Markencheck urteilt: „Die Sportartikel von Adidas sind gut.“
Fairness – ein leidiger Punkt, der nicht etwa darauf zielt, das Verhalten von Athleten und Teams die in Adidas-Kleidung agieren zu bewerten, sonder auf die Produktionsbedingungen. Natürlich ist die Produktion der Waren längst von Franken aus in Länder gezogen wo die Kosten dafür nur einen Bruchteil ausmachen, und ja, in diesen Ländern sind die Standards für Produktionsarbeiter genauso niedrig wie die Löhne. Dafür kann man Adidas natürlich verfluchen oder mehr noch zu einem Boykott aufrufen, doch was bleibt einem Weltkonzern anderes übrig als sich den gegenwärtigen Bedingungen des Marktes anzupassen... Schließlich steht man in direkter Konkurrenz zu anderen Herstellern die selbstredend auch in solchen Ländern produzieren. Laut Adidas tut man was man kann um relativ faire Fertigungsbedingungen zu gewährleisten. Man zahlt den Mindestlohn und sorgt angeblich für Arbeitsschutz. Wirklich zu kontrollieren ist das jedoch kaum, schließlich sind die meisten Produktionsstätten quasi outgesourct aus dem eigentlichen Unternehmen und produzieren in deren Auftrag. Ein schwieriges Feld, auch mangels wirklicher Alternativen, weshalb das letztliche Ergebnis des Markenchecks in dieser Kategorie eher unnötig scheint. Der Vollständigkeit halber trotzdem das Urteil des WDR-Markenchecks: „Die Fairness ist unzureichend.“

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