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Mode & Shopping


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Donnerstag, 05. Juli 2012
Die "In und Outs" dieser Saison
By shoppingvictim, 16:07

Was ist In und was ist out in Sache Mode? Eine Frage die selbst für Experten nicht immer einfach zu beantworten ist. Schließlich ist die Bandbreite an dem was zur Auswahl steht auch riesig groß und je nach Typ oder Gruppenzugehörigkeit variert das was gefällt und letztlich auch wirklich Trend ist und wird. Neu erfunden hat sich die Modewelt aber in diesem Jahr nicht wirklich. Es wird auf Klassik gesetzt und wie schon in der Vergangenheit zu beobachten, verstärkt auf Ethnomuster und legeres in Kombination. 2_Maniqui Wichtigstes Vorab: Sandalen mit Socken konnte sich seit dem letzten Jahr nicht etablieren und sind wohl, Gott sei Dank, wieder out. Zumindest vermisst man sie bislang (oder vielmehr sieht man sie glücklicherweise nicht) auf den Laufstegen von den bereits vergangenen Modewochen in Mailand, Paris und aktuell in Berlin, wo sie im letzten Jahr noch zum erstaunen und entsetzen vieler Modeberichterstatter protegiert wurden. Also, alle Herren die ihre Socken schon in das Reisegepäck gepackt haben um diese umhüllt von Sandalen zur Schau zu stellen, können diese ganz beruhigt wieder auspacken und zu Hause lassen.

Klassisches neu gepimpt

Ein auch in diesem Jahr auf viele Laufstegen präsentierter Look, lehnt sich an den Klassiker schlecht hin aus der Designfeder der legendären Coco Chanel aus dem Jahr 1926 an. Das kleine Schwarze! - Ohne viel Schnick-Schnack, geradlinig geschnitten, insgesamt eine Ode an den Purismus und scheinbar ewig zeitlos und stets aktuell. Besonders hervorzuhebene Entwürfe kommen in diesem Sommer aus dem Hause Lanvin, Boss sowie Diane von Fürstenberg. Allesamt überzeugen mit ganz klaren Linien, sensationellen, unauffälligen Schnitten, tollen Stoffen und viel, viel Understatement. Selbst zu weniger offiziellen Anlässen kann Frau durchaus die eigentlich chice Abendgarderobe tragen. Mit Lederjacke, Boots oder Cape kombiniert wird der ewige Klassiker durchaus alltagstauglich. Ob das jeder gut heißt sei mal dahin gestellt. Aber in jeden Fall eine interessanter Mix. Ob mehr draus wird bleibt abzuwarten... Salonfähigkeit ist dem Look der sich aus den Subkulturen der Straßen heraus entwickelt hat, nun jedenfalls nicht mehr abzusprechen. 2_Miley_Cyrus_a Etwas weniger kontrastreich, aber dafür in jedem Fall modisch top angesagt ist die Kombination von langer, wallender, luftign Sommerkleider in allen Mustern und Farben, aber auch extravaganteren Minis von bunt, gemustert bis unifarbend, die dann mit der Lederjuppe in Vintageoptik und lässig getragenen Boots eine ganz besondere Symbiose eingehen. Stars wie Kate Bosworth, Emma Watson, Oivia Wild oder Sex in the City Mode-Ikone Sarah Jessica Parker haben es vorgemacht.

Revival der 80er!

Außerdem sehen viele Designer extrem knappe Shorts, die dafür einen ebenso hohen Bund haben, kombiniert mit feinster Oberbekleidung, nicht selten extrem weit geschnitten als Kontrast zu den minimal bedeckten Beinen und der, durch den hoch angesetzten Bund, besonders ins Auge springende betonten Taillie im nächsten Sommer ganz vorne. Versace, Balmain, van Noten und Phillip Lim machen es vor. Stars wie Miley Cyrus oder Sängerin Selena Gomez haben es aufgegriffen. Den Retro-Style der 80er - In der Branche ist man sich einig, jubelt und feiert dieses mit nicht gerade zurückhaltenden Worten vollmundig als die Neuerfindung von Eleganz. Auch hier gilt: Über Geschmack lässt sich streiten. - Aber da die Fachwelt überzeugt ist, ist dieser Look wohl unvermeidbar und ein Must-Have für jedes Fashion-Victim. Wenn noch nicht in diesem Sommer dann mit Sicherheit im nächsten.

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Montag, 21. Mai 2012
Berlin: Fashionmetrople # 1
By shoppingvictim, 09:11

Aus dem Schatten der Modemetropolen Paris, Mailand, New York oder Tokio kann Berlin zwar noch nicht treten, und noch nicht einmal von Augenhöhe lässt sich ernsthaft sprechen, doch genau dies macht Berlin als aufstrebende Modemetropole aus. Hier gibt es noch genügend Platz sich innovativ zu entfalten, kreativ zu Schaffen und seinen Ideen einfach freien Lauf zu lassen.

Deutschlandweit längst die Nummer 1

cc-licenced - berlin noca 2 von Robert Debowski aus wikicommonsDass Berlin es schaffen kann, so es denn auch wirklich will aufzuschließen zu Mailand, Paris und Co., zeigt sich daran wie sich Berlin seit dem Fall der Mauer zur heute unbestrittenen Nummer eins Modestadt in Deutschland gemausert hat. Düsseldorf, Köln, Hamburg und München haben, wie auch auf anderen Feldern des öffentlichen Lebens klar an Bedeutung einbüßen müssen und können der deutschen Hauptstadt was Mode angeht nicht mehr das Wasser reichen.
Die Gründe hierfür scheinen mannigfaltig zu sein: So lebt in Berlin die „Szene“, sprich hier treffen nahezu alle Kulturen und Subkulturen aufeinander und es entsteht ein buntes Wirrwarr aus dem es nicht allzu schwer fällt neue Inspiration und Ideen zu tanken.

Die Hauptstadt hat und macht den Unterschied

Außerdem hat Berlin, anders als München, Düsseldorf oder andere Metropol-Regionen in Deutschland noch relativ viel Raum zu bezahlbaren Preisen in welchen gewohnt, gearbeitet und gelebt werden kann. Insbesondere dies ist oftmals der entscheidende Faktor für aufstrebende aber noch weites gehend mittellose Jung-Designer ein Atelier in Berlin zu eröffnen, selbst wenn das Herz an einem anderen Ort beheimatet ist. Desweiteren entsteht wiederum aus der Ansammlung der vielen Kreativ-Schaffenden ein für Neuankömmlinge hilfreiche Szene die helfen kann Fuß zu fassen und erste Schritte zu wagen.
Lala Berlin als auch René Stock zeigen wie es geht und befinden sich auf dem besten Wege zu internationalen Spitzenklasse zu werden. Geschafft hat dies bereits Michalsky, der sich seiner Zeit an dem Werdegang von Jil Sander, Joop und dem heute meist in Paris anzutreffenden Karl Lagerfeld orientiert hat.

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Mittwoch, 21. März 2012
Online-Shopping im Ländervergleich
By shoppingvictim, 15:17

Alle Ökonomen und Wissenschaftler sind sich einig: Das Internet boomt. Und dies nicht nur als Wissenskanal zum Austausch von Informationen, sondern auch als globaler Marktplatz. Online-Shopping und E-Commerce sind hier die Schlagwörter die die Branche bestimmen.
online shop_2 Betrachtet man die Märkte in China, Japan und den USA so zeigt sich allerdings, dass es hierzulande noch so einiges an Nachholbedarf besteht was den Handel im Netz anbelangt. Nicht nur Deutschland, neun ganz Europa hinkt in Sachen Online-Shopping noch ein wenig hinterher. Dies bedeutet allerdings auch noch eine ganze Menge an Wachstumspotenzial, den es gilt zu nutzen.

Eine neuerliche Studie einer größeren Unternehmensberater-Gesellschaft belegt dies und deckt schonungslos auf, welche Defizite es in bei uns noch gibt. Doch wie im letzten Absatz schon angeklungen ist, genau darin besteht auch eine große Chance für alle die nach neuen, zusätzlichen oder ergänzenden Geschäftsfeldern und der Möglichkeit Ausschau halten. Bereits etablierte Shops wie der von mytoys.de und Co. zeigen wie es geht.
Zu zwecken der Evaluation wurden 7.000 Online-Einkäufer befragt wie oft und weshalb (aus welchen Gründen) sie dem Online-Shopping nachgehen. Das Ergebnis scheint für viele überraschend: Ausgerechnet die Volksrepublik China, belegt den Platz an der Spitze was die Konsumfreudigkeit beim Online-Shopping anbelangt - und das obwohl China wohl das Land ist, in dem nicht wirklich eine kapitalistische Konsumkultur die maßgebende ist. Nahezu acht einhalb Mal bestellt der Durchschnitt der befragten Chinesen pro Monat im Netz.
Im Ursprungsland des kapitalistischen System sind es gerade einmal ein wenig über fünf Online-Einkäufe pro Monat. In Deutschland sind es hingegen im Durchschnitt der Befragten gerade einmal drei mal pro Monat wo auf Shopping-Tour im Netz gegangen wird.

Natürlich können diese Ergebnisse der Studie kritisch hinterfragt werden und dabei auch so einiges an Schwächen offenbaren, die es unmöglich machen eine allgemein gültige Bewertung und Aussage zu den Strukturen im Online-Shopping und im besonderem dem Verhältnis der Online-Kunden zum Online-Shopping, zu treffen. Doch eine Aussage steht: Das Potenzial von Online-Shops und E-Commerce im Allgemeinen ist im deutschsprachigen Raum mehr als vorhanden, steht nahezu jedem offen und bietet jede Menge Chancen der Gewinnmaximierung. Für alte Businesshasen aber auch für aufstrebende und kreative Young-Professionals. CARPE OCCASIONEM!

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Donnerstag, 01. März 2012
Outlets gehören längst zum Alltag
By shoppingvictim, 15:03

Outlets erfreuen sich seit nun mehr einigen Jahren größter Beliebtheit und auch der Zuspruch der Konsumenten gegenüber dieser, vergleichsweise relativ neuen Vertriebsart Outlet, ist ungebrochen. Mit dem Ergebnis, dass die Fangemeinde, die Outlets auf sich vereinigen, stetig zunimmt und größer wird. Auf der anderen Seite wird reagiert und es entstehen nahezu monatlich neue Sonderverkaufsareale die um die Gunst der Kundschaft werden. Sowohl im Netz, als auch, meist auf vormals grünen Flächen, vor den Toren der Ballungszentren. - Und dies wohl nicht ohne gebührenden Erfolg... sonst wäre dem ganzen wohl nicht so, wie es nun mal ist!
outlet_01.03_3 Wundern muss der Outlet-Boom wohl keinen. Schließlich gehört Geld zu den Dingen, die ganz gleich in welcher Menge es vorliegt, zu einem stets knappen Gut zählen. Auf der anderen Seite hat jeder Mensch unzählbar viele Bedürfnisse, versteckte und offen zur Schau gestellte, die befriedigt werden wollen. Auch schlummert in jedem von uns der sogenannte „Homo-Economicus“ (jeder der irgendwann mal eine Makro-Vorlesung besuchen musste, durfte ist dies wohl mehr als bekannt ;) ), welcher uns in unserem Unterbewusstsein immer wieder dazu führt, nach den allgemeinen Marktgesetzen respektive einfach vernünftig zu handeln. - Sprich: Wenn es eine Möglichkeit gibt einen identischen Artikel zu einem merklich geringeren Preis zu erwerben, dann nutzen wir dieses Möglichkeit auch. Schließlich haben wir in Jahrzehnten des ungebrochenen Wirtschaftswachstums gepaart mit ausufernden Konsum gelernt, wie man sich in dem System in dem wir leben so bewegt, dass wir von unserem teilweise hart erarbeitenden Geld, möglichst gut leben können.
Ein Besuch in einem Outlet gehört daher für viele, zumindest einmal im Jahr, zu einem festen Bestandteil des Klamottenkaufs. Schließlich kann hier so richtig viel an monetären Mitteln gespart werden. Je nach dem um welches Produkt oder Ware es sich konkret handelt, Preisnachlässe von bis zu 70 Prozent auf den ehemaligen Originalpreis sind nicht die Seltenheit, sondern viel mehr die Regel.
Auf diesem Wege ermöglichen es Outlets, einem wirklich jedem, in qualitative hochwertiger und eigentlich hochpreisiger Marken- und Designerkleidung umher zu laufen. Ohne den mittlerweile schon bei vielen Familien obligatorischen Besuch des nächstgelegenen Outlet, wäre dies wohl bei weitem nicht jedem möglich.
Insbesondere wenn es um bekannte Lifestyle-Marken oder sogenannte Premium- bzw. Luxuswaren geht, ist ein Outlet was Auswahl, Preis und Dichte der angesagten Label- und Marken-Stores angeht, nahezu unschlagbar. Darüber hinaus ist auch das gesamte Shoppingerlebnis in einem Outlet ein durchweg positives. Zwar wirken, auf die meisten Menschen die zum aller ersten Mal ein Outlet besuchen, die kleinen Stores, Boutiquen und Läden ein wenig surreal und künstlich (was auch nicht verwundert bei Arealen die komplett neu genau dort entstehen wo vorher Industriebrachen oder einfach nicht außer grüne Natur war), doch schnell gewöhnt man sich an dieses Ambiente und möchte es nicht mehr missen. Schließlich ist alles sauber, An- und Abfahrtswege optimal geplant und umgesetzt und auch für das leibliche Wohl ist ausreichend gesorgt. Zahlreiche kleinere Bistros, Snackbars oder Fast-Food-Giganten, laden zu einer Verschnaufpause von der ganzen Shopping-Action ein.
Außerdem finde ich ganz persönlich eine Shoppingtour durch ein Outlet um Welten angenehmer als eine Shoppingtour durch die hoch frequentierten Einkaufsstraßen der Innenstädte. Hier ist es eng, die Luft schlecht, die Verkäufer miserabel gelaunt und jeder zweiter Laden den man vorfindet, scheint es sich zur Aufgabe gemacht zu haben, nur Schund im Angebot zu haben.
Unter dem Strich heißt das also, dass wirklich nichts gegen einen Besuch inklusive Einkauf in einem Outlet spricht. Zumindest für jene die auf Qualität und Style stehen, überwiegen die Vorteile ganz klar. Mir stellt sich jedoch die Frage, warum es überhaupt noch Menschen gibt die auf dem regulären Weg auf Shoppingtour gehen... Gut ist dies in jedem Fall, denn ohne den ganz normalen Verkauf wäre an ein Outlet bei weitem nicht zu denken.

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Dienstag, 28. Februar 2012
Wesen des Gutschein unverändert
By shoppingvictim, 16:18

Kaum ein Markt hat sich in einer ähnlich rasanten Art entwickelt, wie der Markt für Gutscheine. Man könnte zu der Erkenntnis gelangen, betrachtet man diesen Markt einmal genauer, dass es nahezu für alle Bereiche des täglichen Lebens einen passenden Gutschein gibt. Wurden in der Vergangenheit, Gutscheine meist als Geschenkalternative besorgt, meist für den Fall, dass man sich nicht wirklich ganz sicher ist was der Beschenkte wirklich will und um einen zeitraubenden und nervigen Umtausch eines möglicherweise falschen Geschenkes zu verhindern, werden Gutscheine heute oftmals für den eigenen Gebrauch erworben, mit dem Ansinnen den ein oder anderen Euro zu sparen. Längst sind Gutscheine nämlich zu einer Art Werbung geworden, welche mit besonderen Rabattaktionen versucht, die Gunst der Kunden zu gewinnen. So gibt es auf vor allen Dingen im Internet vorzufindenden Gutscheinportalen, Rabattcoupons als Gutscheine mit satten Prozenten, die auch schon mal auf Vorrat gehamstert werden. Nicht selten werben heute beispielsweise Kaffees, Restaurants oder Bistros auf diesem Wege. Dies hat zur Folge, dass der Gutscheinmarkt recht beliebig geworden ist und dass die Rechtslage, sollten einmal Probleme mit dem Gutschein auftreten nicht jedem wirklich klar ist.gutschein_3 Doch im Grunde genommen hat sich bezüglich der Rechtslage bei Gutscheinen nicht wirklich geändert. Aufgrund der zahlreichen neuen Unterarten scheint dem jedoch oft so. Daher fasse ich an dieser Stelle einmal kurz zusammen, welche beiden Haupt-Arten an Gutscheinen es aus juristischem Blickwinkel gibt und welche Rechte und Pflichten durch den Erwerb eines solchen Gutscheines erworben werden... Ganz allgemein formuliert sind Gutscheine Urkunden oder Wertpapiere, die einen bestimmten rechtlichen Anspruch auf eine Ware, Dienstleistung, etc. verbriefen. In der Praxis werden hier zwei Hauptarten unterschieden: Der Geschenkgutschein sowie der Umtauschgutschein. Ein Geschenkgutschein ist jeder Gutschein, der durch die Zahlung eines gewissen Betrages an den Gutscheinanbieter oder Händler erworben wird. Wer genau den Gutschein im Endeffekt dann einlöst ist hier nebensächlich und spielt entgegen der Meinung vieler Laien keine Rolle. Ist ein Name auf dem Gutschein vermerkt, so hat dies lediglich die nicht justiziable Eigenschaft, die persönliche Beziehung zwischen Beschenkten und Schenkenden zu verdeutlichen. Der Aussteller des Gutscheins darf sich folglich nicht weigern demjenigen der den Gutschein vorlegt, die verbriefte Leistung zu gewähren, auch wenn der Gutschein mit einem Namen versehen ist der von dem Namen des Einlöse-Willigen abweicht (vgl. Entscheidung des Amtsgerichtes Northeim vom 26.08.1988, Az: 3 C 460/88). Genau zu dieser Art von Gutschein gehören auch die zahlreich angebotenen Gutscheine von Groupon und Co.! Als zweite Gutschein-Art, lassen sich solche sehen, die aufgrund eines Umtausches ausgestellt werden. Bei dieser, als Umtauschgutscheine bezeichnetet Variante eines Gutscheins, unterscheidet man in der Juristerei zwei Arten. Ein Umtauschgutschein der ausgestellt wird aufgrund von Kulanz bei Nichtgefallen der Ware, ist zwar Gang und Gebe, aber nicht rechtlich einklagbar. Somit besteht auch nicht die Möglichkeit sich den Betrag als Bargeld auszahlen zu lassen. Ist man jedoch im Besitz eines solchen Umtauschgutscheins, gelten die entsprechenden Regeln eines Geschenkgutscheins. Erfolgt die Ausstellung eines Gutscheines aufgrund von einer Warenrückgabe die auf fehlerhafte Ware zurück geht, besteht zum Ersten ein rechtlich begründeter Anspruch auf diesen Gutschein (wenn ein Ersatz der Ware ausgeschlossen ist); und zum Zweiten muss sich der Umtauschende nicht zwangsläufig mit einem Gutschein zufrieden stellen. Anstelle eines Gutscheins kann nämlich ebenso gut gefordert werden, sich den Betrag in bar auszahlen zu lassen und so nicht weiter an diesen einen Händler gebunden zu sein. Lässt sich der Kunde dennoch den Gutschein ausstellen, so greifen wiederum die rechtlichen Bestimmungen des ersten Falles und darüber hinaus verzichtet der Gutscheinannehmende auf sein eigentliches Mängelgewährleistungsrecht. Das war es auch schon was in Sachen Gutschein an rechtlich relevantem darzulegen wäre. Man kann also unschwer erkennen, dass trotz des mittlerweile recht kompliziert wirkenden Netz von immer mehr, neuen und andersartig wirkenden Gutscheinen, bis auf weiteres alles beim alten bleibt und sich außer dem zusätzlichen Gutschein-Angeboten nichts verändert hat.

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