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Mode & Shopping


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Dienstag, 07. August 2012
Farbenfroher Fashion-Sommer 2012
By shoppingvictim, 08:06

Die "Eine" Trendfarbe des Sommers lässt sich in diesem Jahr nicht ganz so einfach definieren. Im Prinzip gilt, erlaubt ist was gefällt. Aber schrill, bunt und vor allen Dingen, das wohl wichtigste in diesem Sommer, extrem auffällig muss es sein. Herausstechen aus der Masse ist angesagt.

Man könnte glatt glauben, die Fashion-Welt und ihre Protagonisten möchte eine Art Paralleluniversum zu der grauen, von Wirtschafts- und Finanzkrise schon viel zu lange geplagten, allzu oft freudlos wirkenden „normalen“ Welt, schaffen. Zumindest jedoch wenigstens ein paar bunte, verspielte und somit automatisch auch eine gewisse Freude vermittelnden, farbliche Akzente hinein ins gegenwärtige Alltagsgrau zu setzen.

Neon, Neon, Neon... alles strahlt und leuchtet

colorfull_2Es lässt sich einfacher sagen, was, rein farblich betrachtet, in diesem Sommer gar nicht geht. Hier sind sich die Fashion-Gurus und Mode-Päpste weitestgehend einig, was sich nicht zuletzt darin zeigt, dass dunkle, graue Töne, die das genaue Gegenteil von eben jenen frischen sowie damit automatisch und gleichzeitig einhergehend viel Freude und Spaß versprühenden Farben, die oben vergeblich versucht wurden in konkrete Wörter bzw. farbliche Angaben zu fassen, kaum in den Modeboutiquen und den Mode-Händlern auf dem Online-Markt zu finden sind. Hier dominiert bunt; aber mal so richtig bunt! - Von knallig bis poppig, mit kindlich wirkenden, großflächigen aufgedruckten Comic-Strips, ganz gleich ob auf Hose, Shirt oder sonst wo angebracht, als auch floral geprägte, bunt gemusterte, kariert oder gebatikte Formen und verspielte Muster.

Sommermode 2012 als ein Spiegelbild der Gesellschaft

Auffallen um jeden Preis scheint die Devise in der Fashion-Saison 2012. Irgendwie spiegelt dies auch die Welt so wieder, wie sie sich zur Zeit, bzw. wie sich deren Bewohner, also wir, tendenziell geben. Wer nicht aus dem grauen Einheitsbrei hervorsticht und dies auch nicht will, der hat es schwer erfolgreich zu sein; beruflich, privat und sonst wo.
Für graue Mäuse sowie die schlichte, aufgeregte und gesetzte Mode bevorzugenden Menschen sind dies also denkbar schlechte Zeiten.
Gute Zeiten sind es hingegen für ohnehin schon immer verhaltensauffälligen und stets den Mittelpunkt suchenden und um totale, volle, uneingeschränkte Aufmerksamkeit bemühte Personen, die nur all zu gerne lautstark, farbenfroh oder durch extravagantes Auftreten auffallende Menschen. Frei nach dem Motto: Hier bin ich; und ich bin überzeugt von mir!

Nicht jeder will viel Aufmerksamkeit

Für diese, gemeinhin auch als Rampensäue bezeichneten Personen, könnte es wohl keinen geeigneteren Trend in Sachen Mode geben, als den gerade allgegenwärtig strahlend und leuchtenden. Das schier riesige und unendlich scheinende Angebot an neongelben, -grünen, -roten oder blauen, Klamotten und Accessoires, die bereits von weitem durch ihre reflektierende oder gar fluoreszierende Leuchtkraft auf den darin Gekleideten, deutlichst Aufmerksam machen, sind denkbar ungeeignet für Leute die von Haus aus eher ein introvertiertes Dasein führen und alles, nur bloß nicht auffallen wollen.
Ein Wohlfühlerlebnis kann solchen Personen unter zur Hilfenahme der aktuellen Modetrends wohl kaum vermittelt werden. Und noch mehr, durch den Verzicht auf diese modischen Trends wird sich noch mehr als ohnehin schon Abseits der Masse positioniert. Für starke Persönlichkeiten die nicht auffallen wollen, beispielsweise aus Gründen wie Unterstatement oder unaufgeregter Gelassenheit ist dies keine Gefahr. Für Menschen die aber wirkliche Probleme mit sich und der eigenen Selbstdarstellung haben, macht es die Sommermode 2012 schwieriger als es ohnehin schon sein dürfte.

Zeiten ändern sich, vor Allem im schnelllebigen Mode-Zirkus

Jenen bleibt wohl nur die bescheidende Hoffnung auf zukünftige, wieder schlichter daherkommende Kreationen der Modeschaffenden zu bauen. Auch wenn dies durchaus noch die ein oder andere Saison auf sich warten lassen könnte, irgendwann wird es auch im Modezirkus wieder etwas gesetzte, schlichter und vor allen Dingen unauffälliger zugehen, das ist sicher.

Und zum Trost bleibt für all die nicht durch den gegenwärtigen Trend begünstigten Zeitgenossen, dass umso mehr Menschen versuchen aufzufallen, es immer wenigeren gelingen wird wirklich ins Fokus des Interesses zu rücken. Aus dem gegenwärtigen Einheitsgrau wird dann sukzessive ein einheitlich Neonfarbend leuchtender Mob werden, aus welchem der Einzelne nur noch wenig bis irgendwann gar nicht mehr auffällt, ganz gleich wie viel Mühe er sich auch gibt. Die nächste, ums unbedingte Auffallen konkurrierende, schrillere Type, dürfte nicht allzu lange auf sich warten lassen. Da muss man jetzt einfach mal durch, es aussitzen oder den Modetrend dazu nutzen, über seinen eigenen Schatten springen, was sich bestimmt nicht nachteilig auf das weitere eigene Dasein und Ich-Gefühl auswirken wird. So hätte man dann aus der misslichen Lage noch mehr als das Beste ausgeholt...

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