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Dienstag, 06. März 2012Seit Ende Februar findet in Paris, dieser Stadt die bei vielen Menschen rund um den Globus Sehnsüchte auslöst, die alljährliche Pariser Fashion Week statt, bei welcher die namenhaften und absoluten Top-Designer der Modewelt ihre Vorstellungen für den kommenden Herbst und Winter einer breiten Öffentlichkeit vorstellen.
Nirgendwo sonst ist, wenn gerade Fashion Week ist, die Dichte an Stars der Branche höher als in Paris. Weder in London, Mailand noch in New York. Von Berlin, Tokio, Sao Paulo und Co. sei hier gar nicht erst die Rede.
Einer der Gründe für diesen Massenauflauf von Designergrößen ist wohl, dass Paris als die Heimat der Haute Couture gilt. Und an diesem Nimbus wird auch weiter ohne Unterlass gearbeitet. Es ist eine Art Alleinstellungsmerkmal, welches dazu dient Paris von den anderen drei großen Shows abzugrenzen. Die Kehrseite dieser Medaille ist jedoch, dass in Paris nur diejenigen ihre neuen Kollektionen und neusten Entwürfe von Modells über den Laufsteg laufen lassen, die es bereits geschafft haben sich einen Namen gemacht zu haben. Und zwar nicht irgendeinen! In Paris kann nur der präsentieren der bereits seit Jahren in der Branche etabliert ist und darüber hinaus die richtigen Beziehungen hat. Zu eng der Zeitplan, zu groß die Nachfrage nach einem Platz im Terminkalender der Show, als dass man es einem jeden erlauben kann, der jüngst einige Erfolge gefeiert hat, gleich dem Pariser Publikum seine Kreationen zu zeigen. Nein! Eine Show in Paris muss man sich verdient haben. Und zwar in jahrelanger Kleinstarbeit. So liest sich die Liste der Shows wie das goldene Buch der Fashion-Branche.
Designer und Labels der Fashion Week Paris Spring/Summer 2012:
Haute Couture:
Chanel, Christian Dior, van Cleef & Arpels, Christophe Josse, Franck Sorbier, Bouchra Jarrar, Elie Saab, Alexis Mabille, Yiqing Yin, Giorgio Armani, Jean Paul Gaultier, Maurizio Galante, Srephane Rolland, Atelier Gustavolins, Maxime Simoens, Adeline Andre, Givenchy, Alexander Vauthier, Valentino, Giambattista Valli, Julien Fournie, Iris van Herpen
Ready to wear:
Fatima Lopes, Moon Young Hee, Le Moine Tricote, Corrado de Baise, Cedric Charlier, Antony Vaccarello, Aganovich, Julien David, Steffie Christansen, Devastee, Damir Doma, Guy Laroche, Nicolas Andreas Taralisde, Limi Feu, Dries van Noten, Felipe Oliveira Baptista, Rochas, Gareth Pugh, Mugler, Carven, Ann Meullenmeister, Balmain, Barbara Bui, Rick Owen, AF Vandevorst, Christian Dior, Kenzo, Cacharel, Veronique Leroy, Vibienne Westwood, Jean Paul Gaultier, Loewe, Celine, Chloe, Yves Saint Laurent, Alexander Mc Queen, Louis Vuitton, Miu Miu, etc.
En avant-prmiere!:
Alexander Vauthier, Alexis Mabille, Anne Valerie Hash, Anthony Vaccarello, Bouchra Jarrar, Commuun, Damir Doma, Devastee, Felipe Oliveira Baptista, Gaspart Yurkievich, Gustavolins, Iris van Herpen, Jean- Paul Knott, Jean-Paul Lespagnard, Julien Fournie, Lutz, Maison Rabih Kayrouz, Maxime Simoens, Nicolas Andreas Taralis, Yiqing Yin
Aber auch für alle anderen die in irgendeiner Art und Weise an den Shows, die regelmäßig für Schlagzeilen in den Gazetten und TV-Kanälen sorgen, partizipieren und dabei sein wollen, ist der Zugang alles andere als einfach. In Paris ist nahezu jede Show ohnehin schon überlaufen und ohne eine persönliche Einladung geht da nichts. Selbst eine noch so dicke Geldbörse kann da wenig dran ändern, wenn nicht bereits lange Zeit vor Beginn der Pariser Modewoche, die ein oder andere kostspielige Zuwendung verteilt wird. Wer so agiert hat zumindest die Chance es auf eine der begehrten Gästelisten zu schaffen und Haute Couture wie sie leibt und lebt live zu erleben.
Die gute Nachricht für alle Modebegeisterten die es nicht in eine Show oder zu einer Afterparty geschafft haben ist, dass von kaum einer Fashion Week so intensiv berichtet wird wie von der in Paris. Wer mit offenen Augen und offenen Ohren durch die Welt zieht, kann sich der täglichen Berichterstattung kaum entziehen. Ganz gleich ob im Internet, wo nahezu jede Show bequem vom heimischen Sofa aus verfolgt werden kann, in den TV-Geräten sowie in den zahlreichen Modezeitschriften wird Tag ein, Tag aus, nahezu erschöpfend über die modischen Tage von Paris berichtet.
Auf diese Weise hat wirklich ein Jeder der möchte was von den Haute Couture Shows in Paris und kann sich für den kommenden Herbst und Winter inspirieren lassen. Mutmaßlich ist dies auch viel angenehmer als sich stundenlang in überfüllten Räumen entlang des Catwalks herum zu schlagen. Nur auf die illustre Gesellschaft in Form von Stars und Sternchen aus Musik, Showgeschäft und Film muss da verzichtet werden.
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