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Montag, 13. Februar 2012Am vergangen Wochenende wollt ich die Probe aufs Exempel starten: Was lohnt mehr? Der Einkauf zu Zeiten des Sommer- bzw. Winterschlussverkaufs oder der Einkauf in einem der, mittlerweile über das ganze Land zahlreich verbreiteten, Outlet-Centern...

Um dies einmal zu verifizieren, bot sich der letzte Tag des offiziellen WSVs 2012 gerade zu an. Wo würde ich die besseren Schnäppchen finden? Wo die am stärksten reduzierten Markenartikel? Außerdem interessierte es mich brennend, ob in Schlussverkaufszeiten, die Markenartikel, welche ohnehin in einem Outlet stark rabattiert sind, noch einmal zusätzlich im Preis herabgesetzt sind, weil ja Schlussverkauf ist oder ob dem nicht so ist.
Also ging es vor der Fahrt in das nächst gelegene Designer Outlet Center in Selb, zuerst einmal in die Innenstadt meiner Hometown, um dort mit der Feldforschung zu beginnen. Schließlich braucht man für eine seriöse Gegenüberstellung auch einen validen Vergleichswert.
In der Innenstadt angekommen stellt ich erst einmal fest, dass kaum ein Durchkommen durch die viel bevölkerte Fußgängerzone möglich war. Auch der Andrang in den Geschäften, insbesondere auf den Verkaufsflächen, an denen die anlässlich des WSVs vergünstigte Ware ausgelegen hat, war immens. Ein Durchkommen kaum möglich. Ein Gedränge und Geschiebe wo man nur hinblickt. Da braucht man schon ein starkes Nervenkostüm um nicht irgendwann bei der Suche nach den besten Schnäppchen die Flinte ins Korn zu werfen. Für meinen Geschmack eine mehr als unangenehmes Schauspiel, worauf ich im Zweifel eher verzichten würde. Dann lieber zu den normalen, nicht reduzierten Preisen auf Shoppingtour gehen und die Nerven schonen. Denn was nützen mir die besten Angebote, wenn an diese kaum ein herankommen ist, ohne dass man sich mit dem Einsatz der Ellenbogen Platz verschaffen muss. Für mich ist das definitiv nichts. Da sind mir selbst die Ersparnisse von bis zu 70 Prozent des Normalpreises vollkommen egal und mehr als gleichgültig.
Mit dieser Erfahrung des samstäglichen Schlussverkaufswahnsinn machte ich mich mit meinen Begleitern dann auf in das nächstgelegene Outlet-Center.
Nach einer knappen Autostunde dort angekommen, erkannte man schon auf den ersten Blick, dass dort das erhoffte Einkaufsvergnügen wirklich zu einem Vergnügen werden könnte. Kein Vergleich zu der überfüllten Fußgängerzone der zuvor besuchten Innenstadt, wo es, wenn überhaupt, in Schleichgeschwindigkeit vorwärts ging und eine gewisse Robustheit unabdingbar erschien. Hier war Platz satt, was meine Laune und insbesondere auch meine Shoppinglaune wieder steigerte.
Die Rabatte welche wir vorfanden bewegten sich in dem normalen Outlet-Rahmen. Auf die meisten Artikel wurden Preisnachlässe von 30 bis zu 70 Prozent gewährt. Zwar gab es zu unserer Enttäuschung, die sich jedoch in Grenzen hielt, keine speziellen, zusätzlichen extra WSV-Rabatte, doch insgesamt zeigte sich, dass die Schnäppchenjagd in einem Outlet-Center zu Schlussverkaufszeiten weitaus entspannter ist, als sich durch die überfüllten Innenstädte zu quälen die lediglich an zwei mal zwei Wochen im Jahr zur Rabattschlacht einladen.
So steht am Ende das Fazit, dass die Schnäppchen die in Schlussverkaufszeiten gemacht werden können, zwar ungefähr identisch sind zu den Preisen die in Outlets erzielt werden können, doch in einem Outlet-Center läuft dies wesentlich entspannter ab und auch die Auswahl ist insgesamt größer. Wer also auf Schnäppchenjagd gehen möchte und dabei nicht sein Nervenkostüm unnötig beanspruchen möchte, der ist in einem Outlet-Center um einiges besser aufgehoben als in Schlussverkaufszeiten in den Shopping-Mals und Fußgängerzonen quer durchs Land.
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