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Dienstag, 31. Januar 2012Da dachten viele unter uns der Winter sei bereits vorbei und hegten schon die ersten freudigen Gedanken an den Frühling, da setzt es doch noch ein, der Winter und macht Deutschland beinahe flächendeckend zu einer Eiswüste. Bedanken kann man sich dafür bei einem Tiefdruckgebiet, welches kühle, sibirische Luft über Deutschland wehen lässt.
Die wenigsten werden sich nun noch über diesen Wintereinbruch freuen. Ein paar Wochen früher, zur Weihnachtszeit wäre dies schön und gut gewesen, aber nun, wo der Frühling doch schon in unmittelbar greifbarer Nähe war, sind viele einfach nur genervt von dieser plötzlichen Wetter-Wendung. Da wünscht sich manch einer aus lauter Ärger den Klimawandel herbei. Und zwar schneller als sich dieser ohnehin schon bemerkbar macht.
Es gibt aber auch eine kleine Gruppe die sich hoch erfreut über die zur Zeit stattfindenden Wetterkapriolen zeigt. Und dies ist auch nur verständlich, sind es doch auch diejenigen, welche den bisherigen milden Winter teuer bezahlen mussten - die Händlerschaft.
Der Winter, welcher nicht wirklich richtig beginnen wollte, sorgte dafür, dass die Nachfrage nach Wintermode und Accessoires kaum existent war und sich bei diesen Rahmenbedingungen nur die wenigsten Menschen dazu durchgerungen haben ihr Geld in eine neue, wärmende Winterjacke, etc. anzulegen. So blieben die Geschäfte weitgehend leer und die Lager mit den Winterartikeln weitgehend voll. Da ist es nur verständlich, dass sich der Handel über die jetzige Großwetterlage freut und wenigstens gegen Ende des Wintergeschäftes noch darauf hoffen darf, ein wenig mehr Umsatz als dies im Normalfall der Fall wäre, zu erwirtschaften.
Auch für die Kundschaft hat der spät einsetzende Winter einen positiven Aspekt. Fällt doch der Einbruch von Eis und Schnee mit dem Tag zusammen, an dem der Winterschlussverkauf offiziell ausgerufen wird. Ab Montag dem 31. Januar locken nämlich nahezu alle Händler mit satten Rabatten im Rahmen des, bei den Kunden ohnehin äußerst beliebten, WSV.
Rabatte zwischen 30 und 50 Prozent sind nun die Regel und teilweise können sogar absolute Schnäppchen erzielt werden, die vielleicht gerade noch 30 Prozent des noch vorgestern abgerufenen Verkaufspreises betragen.
Ganz gleich ob im Web oder im Netz, der große Sale hat aller spätestens heute begonnen und alle Beteiligten, ganz gleich ob Anbieter oder Konsument, werden versuchen, davon zu profitieren. Die Händler hoffen auf leere Lager mit Ablauf des zweiwöchigen WSV und einen Umsatzplus, die Kunden auf unwiderstehliche Angebote und Markenkleidung zu kleinen Preisen.
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